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Einspritzmotor statt Vergaser. Oft haben die Marinemotoren nur wenig Betriebsstunden und sind eigentlich für ein Repowering noch zu gut in Schuss. Nachrüstbare Einspritzanlagen bieten wir nun schon seit 1998 an. Unsere Erfahrungen und Empfehlungen daher: Bei der Umrüstung kann ein wirklich optimales Ergebnis nur erzielt werden wenn auch die Grundkennfelder optimal eingestellt ( kalibriert ) werden. Bei vielen Marinemotoren mit Einspritzung ( auch bei den ganz neuen ) gibt es sehr häufig Probleme mit der Benzinzufuhr, da sich durch die langen Standzeiten Wasser im Benzin ablagert, welches oft über die Pumpe bis zu den Düsen gelangt. Wird nun wiederum der Motor für einen längeren Zeitraum nicht bewegt, rosten die Einspritzdüsen und verstopfen entweder teilweise oder ganz. Leider ist dieses Problem vielen Fachhändlern nicht so bekannt und führt dazu, dass ein schlecht laufender Motor mit defekten Düsen oft über mehrere Monate „repariert“ wird ohne die wirkliche Ursache zu beheben. Eine „hängende“ Düse bei einem MPI- Motor kann einen schlimmen Motorschaden verursachen, da der betreffende Zylinder viel zu mager läuft. Leider ist das nicht zu erkennen ohne die Düsen einzeln zu testen. Bei einem Zentraleinspritzer hingegen ist eine hängende Düse bei laufendem Motor deutlich zu erkennen. Außerdem ist das Motorleben nicht so sehr in Gefahr, da immer noch genügend Kraftstoff von den anderen Düsen angesaugt werden kann. Der Einbau einer MPI- Anlage ist um ein vielfaches komplizierter und aufwändiger als der einer Zentraleinspritzung, da die Ansaugbrücke und der Verteiler ab und wieder richtig montiert werden müssen. Bei dieser muss im wesentlichen nur der Vergaser abgebaut und durch das neue Drosselklappengehäuse getauscht werden. Der Motor wird dazu nicht geöffnet und bleibt original montiert. Elektrische Benzinpumpe einbauen, Kabelbaum anstecken, fertig zum starten des Motors. Nachteil der Zentraleinspritzung: Die Gemischaufbereitung für den einzelnen Zylinder ist bei hohen Drehzahlen nicht mehr so genau da ein Teil des Benzins an der Ansaugbrücke kondensiert und nicht optimal vergast. Bei mittleren Drehzahlen jedoch wo die meisten Betriebsstunden gefahren werden tritt dieser Effekt nicht so stark auf. Eine Abhilfe hierfür wäre ein geregeltes System. Ein solches System bieten wir auch schon seit längerem an, aber bisher leider nur mit relativ ungenauen Lambdasonden die bei hohen Drehzahlen und schlecht kalibriertem Kennfeld nicht genau genug messen konnten um diesen Fehler zu kompensieren. Nun freuen wir uns endlich ein System anbieten zu können welches alle diese oben genannten Nachteile nicht mehr hat.
Holley Avenger Zentraleinsprizung mit adaptiver Kennfeldanpassung über Breitbandlamdasonde Die Holley Avenger ist der Nachfolger der Commander 950 und sehr benutzerfreundlich konzipiert. Einfachster Einbau! Bei Störungen einfachste und schnelle Diagnose. Jede Anlage wird von uns mit einer lauffertigen Grundeinstellung programmiert ( nach Ihren Angaben ) Die Kalibrierung übernimmt dann selbständig eine sehr genaue Breitbandlambdasonde von Bosch. Das ganze geschieht sehr schnell und wie von Zauberhand, indem einfach der Motor betriebswarm durch alle möglichen Drehzahlen gefahren wird. Einfach während der Fahrt wird im Lernmodus selbstständig das Kennfeld optimiert. Die Lernparameter können immer feiner eingestellt werden und sogar ständig aktiv bleiben. Das Resultat ist wirklich verblüffend. Für die gängigen Motoren bieten wir Abgassammelknie mit Messplatz für die Sonde separat an. Zum Lieferumfang gehört eine Kontrolleinheit mit einem etwa Handygroßem LCD- Display. Kein Laptop unbedingt mehr erforderlich. Sämtliche Grundeinstellungen lassen sich mit dieser Einheit kontrollieren und verändern. Konstante Starts, konstanter Leerlauf durch Regulierung, Spritersparniss bis zu 30% gegenüber dem Vergaser bei mittleren Drehzahlen. Preis der Zentraleinspritzung: 2- Fach Einspritzung 2.340,00€ 4-Fach Einspritzung: 2.540,00€ Ergänzende Teile für die Avenger Zentraleinspritzung: Kit: Verteiler, Zündspule, Zündkabel und Verbindungsstecker Link zur Holley HP mit Video zur Bedienung des Handhelds
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Benzinersparnis Wie hoch ist die Spritersparnis und wie viele PS habe ich mehr wenn ich meinen Motor von Vergaser auf Einspritzung umrüste ? Und kann ich den Einbau selber vornehmen? Diese Fragen bekommen wir natürlich sehr oft gestellt. Dazu können wir leider keine pauschale Aussage machen weil: Das Resultat kann jeweils völlig unterschiedlich sein. Einige Beispiele Vergaser Vs Zentraleinspritzer: Älterer V8 Motor viele Betriebsstunden, mäßige Kompressionswerte, Außentemperatur 27Grad Celsius, mit Thermostat 160Grad Fahrenheit. Ersparnis bis zu 30% bei Drehzahl 3200U/min Bei 4800U/min etwa 15%. Ein „normaler“ Fahrer der sein Boot wie die Mehrheit der Eigner laut Statistik von 100 gefahrenen Betriebsstunden nur etwa 5 davon mit voller Drehzahl bewegt, wird mit der Umrüstung sehr zufrieden sein. Ein Fahrer hingegen der nur eine Gasstellung kennt ( die am Anschlag ) wird mit 15% Ersparnis gerade so zufrieden sein. Neuerer V8 Motor wenige Betriebsstunden, gute Kompressionswerte, Außentemperatur 15Grad Celsius, mit Thermostat 140Grad Fahrenheit. Ersparnis bei 3200U/min etwa 10%. Bei 4800U/min kann der EFI nun sogar mehr verbrauchen als der Vergaser. Dennoch läuft der EFI besser und zieht deutlich stärker an. Bei nun wiederum 27Grad Außentemperatur und 160er Thermostat wird der gleiche Motor auch bei Vollgas wieder sparsamer sein als der Vergaser wenn auch nur um die 5% herum. Besser werden die Ergebnisse mit einer MPI- Einspritzung. Bei dieser sind aber die Kosten für die Anlage selber und der Einbauaufwand höher. Lohnt sich meist nur bei Big-Blöcken wo es darum geht wirklich die maximale Leistung zu erzielen. Voraussetzung ist immer dass die Einspritzung optimal eingestellt wird. Nur ein Einspritzmotor kann die Benzinmenge den verschiedenen Temperatur-Luftdruck- und Lastverhältnissen optimal anpassen. Das ist Fakt. Grundlegendes zum Thema: Selbsteinbau einer frei programmierbaren Einspritzanlage: Bei der Einstellung des Einspritzers kann einiges falsch oder nicht optimal laufen wenn diese „geschätzt“ oder nach Gefühl verändert wird. Die neuen Holley Systeme die mit Breitbandlambdasonde arbeiten, sind so ausgelegt dass diese Einstellungen nur optimal werden können. Durch einen Lernmodus wird anhand des Abgaswertes ein sogar völlig falsches Kennfeld eliminiert und optimal. Die Zielparameter sind frei wählbar. Dennoch wird ein normaler Schrauber nicht ohne weiteres nicht in der Lage sein ein solches System ordentlich in Betrieb zu nehmen. Dazu gibt es einfach zu viele Grundeinstellmöglichkeiten in der Software wo in irgendeinem Untermenü schnell ein Häkchen falsch gesetzt werden kann ohne sich über dessen Bedeutung im Klaren zu sein. Deshalb bietet Holley nun die Avenger Systeme an, wo mittels Handheld nur die wichtigsten Parameter verändert werden können. Dennoch ist auch eine Software fürs Laptop als Download verfügbar und kann auch verwendet werden. Wir raten davon jedoch aus oben genanntem Grund ab, da man sich erst wirklich mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Optionen vertraut machen sollte. Es sind wirklich viele….. Außerdem muss ein Drosselklappenabgleich erfolgen welcher auch sehr einfach durchführbar ist aber schnell in die Hose gehen kann wenn dabei der Leerlaufregelmotor falsch positioniert ist. Ein messen des Benzindruckes ist unbedingt erforderlich. Angesichts der Tatsache dass nicht einmal jede Werkstatt ein geeignetes Druckmessgerät besitzt, erübrigt sich hier jeder Kommentar, da das Messen des Benzindruckes auch bei Serieneinspritzmotoren zu den elementarsten Prüfungen gehört um Fehler zu Diagnostizieren.
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